Training der Bauch- und unteren Rückenmuskeln bei Langstreckenläufern



Laufen ist eine Art der Fortbewegung, bei der sich – ähnlich wie bei einer Feder - die Phasen Abstoßen und Stoßdämpfung abwechseln. Bei jedem Kontakt des Fußes mit dem Boden nimmt der Körper des Läufers Energie auf: Die „Feder“ wird zusammengedrückt und gibt diese Energie wieder ab, indem sie sich entspannt. Damit diese Übertragung der einwirkenden Kräfte unter optimalen Bedingungen abläuft, d.h. ohne Energieverlust, ist es erforderlich, dass die „Feder“ stabil und richtig ausgerichtet ist.
Das Becken, das als eine Art Scharnier zwischen den unteren Extremitäten und dem Oberkörper fungiert, muss stabil gehalten werden, um einen effizienten und ökonomischen Laufstil zu gewährleisten. Diese Aufgabe übernehmen die Bauch- und unteren Rückenmuskeln, indem sie für die Stabilisierung der untersten Wirbel und des Beckens sorgen.
Die von Langstreckenläufern viel zu oft vernachlässigten Übungen zur Kräftigung der Bauch- und Lendenwirbelsäulenmuskulatur sollten jedoch sinnvollerweise in das allgemeine Konditionstraining einbezogen werden, um die Effizienz des Laufstils zu optimieren und Verletzungsrisiken vorzubeugen.
Mit dem während der gesamten Saison eingesetzten Programm Rumpfstabilisation lässt sich innerhalb einer Sitzung das zur Verbesserung der Stützfunktion der Bauch- und Lendenwirbelsäulenmuskeln geeignete Arbeitspensum auferlegen.
Diese Compex Muskelstimulatoren weisen dieses Programm-Merkmal auf: